Bewohner werden

Der Prozess des Kennenlernens

Wie werde ich BewohnerIn?

Wir haben noch freie Plätze zu vergeben. (Lageplan)

Um bei uns Bewohner werden zu können, haben wir einen Kennenlernprozess entwickelt, der sich über mehrere Besuche erstreckt. Das ist uns sehr wichtig, da wir großen Wert auf ein gemeinschaftliches Miteinander legen.

Bei einer Führung bekommt ihr ziemlich viele Infos und Eindrücke, seht auch welche Pachtgrundstücke noch frei sind und was für Häuser und Bauformen bei uns möglich sind. Im Anschluss bieten wir noch für Interessierte die Möglichkeit für Gespräche, Fragen und Austausch in unserem Village Café an. Sehr gerne könnt ihr euch auch in eins unserer Tiny Hotels einbuchen.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass es am besten ist, wenn man zuallererst bei uns vorbei kommt und sich einen Überblick und Eindruck von dem Platz/Gelände, der Umgebung und den hier lebenden Menschen macht, bevor man in die Planung geht.

Wir freuen uns auf euch!

Kennenlernprozess

Eure Ansprechpartner:Innen im Kennenlernprozess

Vorab schon mal einige Antworten auf die meist gestellten Fragen

FAQ

Wie läuft die Aufnahme bis zum möglichen Einzug im Village ab?

Wir sind eine Gemeinschaft und jeder Bewohner ist ein wichtiges Glied der Gruppe. Das bedeutet, bevor man hierher ziehen kann sind mehrere Besuche in Person (Rahmen individuell abzusprechen) notwendig. Dies nennen wir Kennenlernprozess.

Ziel vom Kennenlernprozess ist der Austausch mit möglichst vielen Bewohnern, sodass sich jede Seite ein Bild machen kann. Auch das Leben auf dem Platz hier sollte entdeckt und erlebt werden und jeder neue Bewohner sich der Frage stellen, ob die Lage  (am Rande der Welt 😉) mit allen Schätzen und Konsequenzen vorstellbar ist.

Generell gilt hier, dass die folgenden beiden Varianten nur grobe Richtlinien sind, um einen Eindruck zu bekommen. In Einzelfällen können Prozesse auch individueller gestaltet werden.

Variante 1:
Der Prozess zieht sich über mehrere Monate (beispielsweise im Falle, wenn jemand weiter weg wohnt, Tiny House erst gebaut werden muss etc.). Man kommt mehrmals zu Besuch oder auch über einen längeren Zeitraum, beteiligt sich an gemeinschaftlichen Tagen (Gartentag), erlebt auch mal eine Winterzeit. In weiterer Folge ist auch die Teilnahme an einer Sitzung sinnvoll (diese finden einmal monatlich statt – hier haben beide Seiten die Möglichkeit Fragen zu stellen und Antworten zu erhalten.

Variante 2:
Nach erstem Schnuppern ergibt sich die Möglichkeit ein leerstehendes Tiny House zu mieten. Dann wird eine Probewohnzeit von ca. 6 Monaten angesetzt, bis für die endgültige Aufnahme durch die Gemeinschaft abgestimmt werden kann.

An einer Führung teilnehmen, Kontakt mit Team Kennenlernprozess aufnehmen, nach 1-2 Besuchen den Fragebogen ausfüllen (dieser wird im Anschluss an alle Bewohner gesendet), weiterer Verlauf wie bei „Ablauf Kennenlernprozess“ beschrieben.

WICHTIG: Bei weiterführendem Interesse sollte möglichst der Bau oder Kauf des Tiny Houses vorher mit uns abgestimmt werden, da auch ein Tiny House gewissen rechtlichen Auflagen unterliegt.

Ein Teil des Kennenlernprozesses ist es, ein Gespräch mit der Geschäftsführung zu führen. Dies kann einem Aufschluss über beispielsweise finanzielle Hintergründe des Platzes, Platzwahl, GmbH Struktur oder auch mögliche Bauformen der Tiny Houses geben.

Nein, unsere Grundstücke werden ausschließlich verpachtet.

Diese setzen sich zusammen aus Pacht, eigene Verbrauchskosten (Strom, Wasser, Abwasser), Gemeinschaftskosten. Die Beträge erfährst du im persönlichen Gespräch.

Vieles kann, wenig muss.

Es gibt über das Jahr einige gemeinschaftlich organisierte Treffen/ Aktivitäten, aber wir haben keine wöchentlichen Treffen, die fest geplant sind.

Wer bei uns einzieht sollte auch alleine leben können.

Im Allgemeinen sind die meisten Leute hier „normal“ berufstätig und es ist nicht immer einfach regelmäßige Treffen mit vielen Leuten zu organisieren. Jeder kann sich einbringen und für die Realisierung eigener Vorschläge sorgen.

Man unterstützt sich mit Rat und Tat (beispielsweise im Krankheitsfall, Handwerksthemen) und oftmals entstehen individuelle Freundschaften und Verbindungen auf dem Platz.

Wir sind in Arbeitsgruppen strukturiert und jeder bringt sich ein. Angedacht sind 60 Stunden/ Jahr ~ 5 Std / Monat.

Beispielsweise existiert die Bautrupp AG (Reparaturen & Bauprojekte am Platz), die Finanz AG (Buchhaltung), die Hotel AG (organisieren von allen Themen rund ums Hotel, etc.

Teilnahme an monatlichen Sitzungen ist wünschenswert.

Teilnahme an 2 Gartentagen pro Jahr, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst ist verpflichtend.

Nach gegenseitigem, möglichst intensivem Beschnuppern (sowohl bei Kennenlernprozess Variante 1 & 2) findet in der Sitzung eine gemeinschaftliche Abstimmung statt.

Dies muss immer individuell geprüft werden, prinzipiell schon. Es kommt auf die Bauart, freie Plätze und Zufahrtsmöglichkeiten an.